02. Mit Dosen telefonieren
03. Wie Mais tanzen kann
04. Bootsfahrt ohne Motor
05. Kerze löschen
06. Farbenspiel im Teller
07. Geheimschrift
08. Unterwasservulkan
09. Bunte Bilder
10. Geladene Luftballons
11. Anziehung und Abstoß
12. Wasserbogen
13. Pfeffer und Salz
Wir benötigen:
Versuchsablauf:
Zuerst isolieren wir die Enden eines Stücks Draht ab. An einem Ende bringen wir den Bananenstecker an, das andere Ende wickeln wir um einen Kupfernagel. Das gleiche machen wir mit einem weiteren Stück Draht, aber nun umwickeln wir damit einen Eisennagel. Nun stecken wir den Kupfernagel in das eine Ende einer Zitrone, den Eisennagel in das andere. Verbinden wir die Bananenstecker mit einem Messgerät, können wir sehen, wie die Voltanzeige ausschlägt. Bei diesem Versuch können zwischen 0,7 und 1,5 Volt aus der Zitrone geholt werden.
Statt einem Messgerät können wir auch eine Glühlampe zur Prüfung des Stromflusses dazwischen schalten. Beide Drahtenden müssen um die Fassung der Glühlampe gewickelt werden, aber so, dass die beiden Drähte sich nicht berühren (das gäbe einen Kurzschluss).
Woher kommt der Strom?
Die Zitrone und die Nägel beinhalten alles, was auch eine normale Batterie ausmacht. Nämlich zwei verschiedenartige Metalle und eine Säure als so genannter Elektrolyt. Diese Flüssigkeiten können Strom leiten. Der Stromfluss entsteht durch die Unterschiedlichkeit der beiden Metalle. Eisenatome binden ihre Elektronen weniger fest an sich als Kupferatome, darum gibt das Eisen Elektronen an das Kupfer ab. Und dieser Elektronenfluss ist nichts anderes als Strom. Die Säure der Zitrone wirkt dabei wie ein "Treibstoff". Ist die Säure aufgebraucht, gibt es auch keinen Stromfluss mehr.
Woran liegt es, wenn es nicht klappt?
Manchmal hat man nur Plus- und Minus-Pol verwechselt und muss es nur anders herum versuchen. Gelegentlich liegt es aber auch am mangelnden Säuregehalt der Zitronen. Je nach Herkunft und Erntezeitpunkt der Zitronen schwankt die Qualität und Intensität der Zitronensäure. Das wirkt sich auch auf die Stromstärke aus.
Ein Warnhinweis zum Schluss
Sollten Sie den Versuch nachmachen, werfen Sie die Zitronen hinterher unbedingt weg! Die Stromproduktion ist ein chemischer Prozess, der die Frucht vergiftet.